Bevor ich rauf in mein Zimmer gehe fällt mir auf das ich mich noch gar nicht vorgestellt hab. Ich gehe nochmal zurück an den Tisch. "Ich bin Talia!" sage ich an den Zwerg gerichtet.
Dann gehe ich auf mein Zimmer. Ein Zuber steht bereit. Ich lege meine Kleidung zur Seite und steige in das warme Wasser. Ich schließe die Augen und tauche in das warme Wasser ein. Meine Muskeln entspannen sich langsam und ich döse leicht ein.
'Kiel'hahl ist mein Name. Und ja, es wird sicherlich für all unsere Waffen etwas Arbeit geben. Wenn ihr wollt, könnt ihr uns begleiten. Wir hörten, dass dort Wölfe umgehen sollen, die Tiere und auch Menschen reißen. Aber wir vermuten dort anderes, weit gefährlicheres.'
_________________ Deslagrate muri tempi et intervalia
Ich lache auf und hebe den Krug. "Hoffen wir es, auf einen guten Tot, uns oder den Wölfen!" Dann merke ich dass er bereits leer ist und bestelle mir einen weiteren.
"Kommt schon Kiel'hahl, wie wärs mit einem Saufturnier? Zu Hause war ich unschlagbar!"
'Ich bin zwar ein Abenteurer, doch ordentlich Bier könne ich mir nur nach einem erledigten Auftrag. Vielleicht nachdem wir die Wölfe oder was auch immer zu ihren Ahnen geschickt haben.' *ich hebe mein Glas mit... Pflaumensaft (hihi...) und proste Morgrim zu* 'Auf scharfe Klingen und rollende Köpfe!'
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"Bahahaahahahahaa!!" lache ich Kiel'hahl aus. "Gebt doch zu, dass Ihr zu weich seid! Aber gut, ich nehme Euch bei Wort. Nach den Wölfen." Ich stoße meinen Krug so heftig gegen den von Kiel'hahl, dass das Bier überschwappt, dann leere ich ihn in einem Zug und stoße auf. "Auf rollende Köpfe!"
Plötzlich schreke ich auf "Oh nein! Lios!" Ich springe aus dem Zuber und renne zu dem Fenster. Sauer springt der Wolf in mein Zimmer, legt sich auf das Bett und würdigt mich keines Blickes mehr.
Ich will gerade wieder in den Zuber steigen als sich mein ganzer Körper verkrampft. Ich halte inne und entscheide mich, mich ins Bett zu legen.
'Pflaumensaft.' *entgegne ich trocken.* 'Hmm... dann kommen wir etwas langsamer voran. Aber was solls.' *ich stelle das leere Glas ab.* 'So, ich werde auch mal auf mein Zimmer gehen. Wir sehen uns alle morgen früh.' *ich steh auf, gebe dem Wirt am Tresen das Geld und gehe dann die Treppe hinauf.*
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"Weichei", brumme ich Kiel'hahl hinterher und bestelle mir noch einen letzten Krug. Anschließend gehe ich zum Wirt und frage nach einem Zimmer.
"Alles voll", antwortet er.
"Hmmm, Stall?"
"Stall", nickt er.
"Wieviel?"
"Umsonst."
Damit verlasse ich die Schenke und begebe mich zum Stall. In hinteren Bereich finde ich eine freie Stelle und lege mich hin.
Es ist wie ein paar Tage zuvor. Kalter schweiß läuft mein Gesicht hinunter. Mein ganzer Körper beginnt zu zittern. Ich glühe und mein Herz rast in einer Geschwindigkeit, dass ich meine, es würde jeden Augenblick explodieren. Mein Atem geht schnell und unregelmäßig. Ich halte es in dem kleinen Zimmer nicht länger aus. Ich zieh mir schnell ein paar Kleidungsstücke über und springe aus dem Fenster. Keiner in dem Schankraum sollte mich in diesem Zustand sehen. Sicher lande ich, auf der Rückseite des Gasthauses, auf den Füßen. Ich laufe ein paar Meter und lasse mich dann auf den Boden sinken. Zum Glück hört mein Körper noch auf mich. Doch die Krämpfe werden immer schlimmer.
Gerade als ich es schaffe mir das Heu zurecht zu legen, höre ich einen dumpfen Aufprall von draußen. Sofort ziehe ich meine Axt und stelle mich neben das Scheunentor. Draußen auf dem Feld sehe ich jemanden umfallen.
*Wahrscheinlich irgendein Besoffener* denke ich mir und schüttle den Kopf. Dann gehe ich wieder zu meinem Heuhaufen und lege mich schlafen.
Zuletzt bearbeitet von Kooks am 25.02.2006, 21:50, insgesamt einmal bearbeitet
Nach einer halben Ewigkeit, wie es mir vorkommt, entkrampft sich mein Körper. Noch immer sitze ich im Wald, an einen Baum gelehnt. Ich sehe wie die Sonne aufgeht und laufe schnell zurück zu meinem Zimmer. "Hmmm, das runter springen war einfacher." doch mit ein paar geübten sprüngen kann ich das Fenster erreichen. Ich lege meine Klamotten wieder zurück über den Stuhl. Durch den morgentau waren sie etwas nass geworden. Dann lasse ich mich völlig erschöpft in das Bett fallen. Lios schaut mich kurz an unf kommt dann zu mir gekrochen. Dann schlafe ich ein.
Die aufgehende Sonne scheint durch das offene Tor und weckt mich. Ich reibe mir die Augen und stehe auf um meinen Kopf in die nächste Pferdetränke zu stecken, vier Sekunden drin zu lassen und wieder rauszuholen. *Gewaschen*. Dann gehe ich hinaus und strecke mich.
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